Die besten WordPress Plugins 2013

Welche sind die besten WordPress Plugins 2013? Letztes Jahr habe ich wieder etliche neue WordPress-Projekte aufgesetzt und unzählige Plugins installiert. Ein Tipp vorweg: Versuche mit möglichst wenigen Plugins auszukommen.

  • Viele installierte WordPress Plugins machen das System langsam und führen zu Inkompatibilitäten.
  • Je mehr Plugins du installiert hast, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass eines der Plugins eine Sicherheitslücke hat und schadhaften Code in dein Blog einschleust.
  • Nicht zu vernachlässigen, insbesondere wenn man viele WordPress-Projekte betreut: Plugins müssen aktuell gehalten werden. Der Zeitaufwand für Updates ist beträchtlich.

Antispam Bee

Antispam Bee filtert Kommentar- und Trackback-Spam. Im Gegensatz zu dem bekannten Akismet erfordert Antispam Bee keine Registrierung und ist auch mit deutschen Datenschutzgesetzen vereinbar.

http://wordpress.org/extend/plugins/antispam-bee/

Antispam Bee
Einstellungsmöglichkeiten des WordPress-Plugins Antispam Bee.

Better WP Security

Das beste Sicherheits-Plugin, das ich kenne. Das Plugin listet potentielle Sicherheitslücken auf und erlaubt es, diese mit wenigen Klicks zu beseitigen. Eine Auswahl der Funktionen des Plugins: Es kann den Zugriff auf den WordPress-Admin-Bereich zeitlich begrenzen, ermöglicht die automatische Erstellung von Backups und kann die Zahl falscher Anmeldeversuche begrenzen. Vor der Anwendung unbedingt ein Datenbank-Backup machen!

http://wordpress.org/extend/plugins/better-wp-security/

Better WP Security
Der Systemstatus des Plugins Better WP Security gibt einen schnellen Überblick über Sicherheitsmängel.

Broken Link Checker

Das Plugin Broken Link Checker untersucht Artikel, Seiten und Kommentare auf tote Links sowie fehlende Bilder und informiert den Administrator über Probleme.

http://wordpress.org/extend/plugins/broken-link-checker/

WordPress-Plugin Broken Link Checker
Broken Link Checker zeigt fehlerhafte Links in einer Liste an.

Cachify

Bei Projekten mit geringen Besucherzahlen würde ich auf ein Cache-Plugin verzichten. Ab einer bestimmten Besucherzahl ergibt das Cachen allerdings Sinn. Cachify ist ein schlankes Cache-Plugin, das die Anzahl der Datenbankanfragen und PHP-Anweisungen verringert und dadurch die WordPress-Ladezeit verbessert. Artikel und Seiten werden statisch in der Datenbank abgelegt und bei einem Seitenaufruf direkt angezeigt.

http://wordpress.org/extend/plugins/cachify/

WordPress-Plugin Cachify
Cachify ist bereits sehr gut vorkonfiguriert und bietet dem Nutzer daher nur sehr wenige Einstellmöglichkeiten.

Google Authenticator

Mit dem Plugin Google Authenticator erhält WordPress Zwei-Faktor-Authentifizierung. Möchtest du dich in dein System einloggen, musst du nun zusätzlich einen Code eingeben, den du von der Google-Authenticator-App auf deinem Smart-Phone erhältst. Eine Alternative ist das von WordPress-Entwickler Erick Hitter veröffentlichte Plugin Authy.

http://wordpress.org/extend/plugins/google-authenticator/

Subscribe to Comments Reloaded

Subscribe to Comments Reloaded fügt unter Artikel eine Möglichkeit ein, mit der sich Nutzer eine E-Mail schicken lassen können, wenn neue Kommentare verfasst werden. Das Plugin erlaubt dem Anwender außerdem, seine Abonnements zu verwalten sowie zu kündigen. Dank Double-Opt-In ist es auch mit deutschem Recht vereinbar.

http://wordpress.org/extend/plugins/subscribe-to-comments-reloaded/

WordPress-Plugin Subscribe to Comments Reloaded
Das WordPress-Plugin Subscribe to Comments Reloaded kann den Besucher per E-Mail über neue Kommentare informieren. Dies ist sogar dann möglich, wenn er keinen eigenen Kommentar schreiben möchte.

WordPress SEO by Yoast

Das beste kostenlose SEO-Plugin für WordPress. Mit wenig Aufwand lassen sich Titel, Meta-Descriptions, das Meta-Robots- und das Meta-Follow-Element ändern. Eine Vorschau zeigt, wie das Meta-Description-Snippet der Seite auf den Suchmaschinenergebnisseiten aussehen wird. Weitere Funktionen: Verhinderung der Indexierung von Archiv-Unterseiten, Einbinden von OpenGraph-Meta-Daten, Entfernen der Kategorie-Basis /category/, Einbinden einer XML-Sitemap sowie das automatische Einfügen eines Quellen-Nachweises in den RSS-Feed. Eine kostenpflichtige Alternative ist wpSeo.

http://wordpress.org/extend/plugins/wordpress-seo/

WordPress SEO
WordPress SEO ist ein hervorragendes WordPress-Plugin, welches dabei hilft, dass das Blog in Suchmaschinen besser gelistet wird.

WP-CleanUmlauts2

Leider wandelt WordPress deutsche Umlaute in der URL auch 2013 immer noch nicht automatisch korrekt um. ä wird a, ö wird o und ü wird ü. WP-CleanUmlauts2 kümmert sich um dieses Problem und ersetzte Umlaute automatisch durch das passende Äquivalent. ä wird ae, ö wird ö und ü wird ue. Das Plugin wurde schon einige Zeit nicht mehr aktualisiert, funktioniert aber nach wie vor einwandfrei. Eine Alternative mit aktiver Entwicklung ist WP Permalauts.

http://wordpress.org/extend/plugins/wp-cleanumlauts2/

WP-CleanUmlauts2
Korrekte sprechende URLs – auch bei Umlauten und dem ß.

Yet Another Related Posts Plugin

Das beste Plugin, wenn es um die Generierung von Listen ähnlicher Artikel geht. Im Gegensatz zu vielen anderen Plugins ermittelt Yet Another Related Posts Plugin die Artikelähnlichkeit mit einem Algorithmus, der zur Gewichtung nicht nur Kategorien, sondern zusätzlich Artikeltitel, Inhalt, Schlagwörter und eigene Taxonomien verwendet. Ähnliche Artikel können als Liste oder mit Artikelbild ausgegeben werden, der ausgegebene Quellcode individualisiert werden.

http://wordpress.org/extend/plugins/yet-another-related-posts-plugin/

Yet Another Related Posts Plugin
Die wichtigsten Einstellungsmöglichkeiten des Plugins Yet Another Related Posts Plugin auf einen Blick.

Stealth Publish

Mit dem Plugin Stealth Publish kannst du verhindern, dass bestimmte Artikel auf der WordPress-Startseite oder im Feed veröffentlicht werden.

http://wordpress.org/extend/plugins/stealth-publish/

Stealth Publish
Mit Stealth Publish kannst du WordPress-Artikel heimlich veröffentlichen.

Use Google Libraries

Ein Schmankerl für Performance-Freunde wie mich. Zwar verlängert Use Google Libraries die Liste der verwendeten Plugins um ein weiteres, dafür verbessert sich die Performance deines Blogs deutlich. Bekannte JavaScript-Bibliotheken wie jQuery werden nun von den pfeilschnellen Google-Servern geladen anstatt aus WordPress’ eigenen Kopien. Vorsicht: Für deutsche Websites könnte die Verwendung dieses Plugins aus datenschutzrechtlicher Sicht ein Problem sein.

http://wordpress.org/extend/plugins/use-google-libraries/

WP Smush.it

Smush.it ist eines der besten Bildkomprimierungswerkzeuge. Das Plugin WP Smush.it reduziert automatisch die Dateigröße und verbessert dadurch die Performance deines Blogs. Erfordert einen (kostenlosen) API-Schlüssel.

http://wordpress.org/extend/plugins/wp-smushit/

WP-PostRatings

Wer mag keine Sternchen? Google-Nutzer jedenfalls schon! ;) Das Plugin WP-PostRatings fügt ein AJAX-basiertes Bewertungssystem auf deinen WordPress-Artikeln und -Seiten ein.

http://wordpress.org/extend/plugins/wp-postratings/

Von den 2012 vorgestellten WordPress-Plugins verzichte ich inzwischen auf folgende Plugins:

  • Contact Form 7: Für neue Projekte habe ich eine WordPress-Template-Seite mit eigenem Kontaktformular programmiert.
  • Google XML Sitemaps: Sitemaps erstellt auch das Plugin WordPress SEO by Yoast
  • Limit Login Attempts: Nach wie vor ein tolles Plugin. Allerdings schränkt auch Better WP Security die Anzahl der Anmeldeversuche ein.
  • Live Comment Preview: Wer einen Kommentar schreibt, erhält eine Vorschau. Auch dieses Plugin finde ich nach wie vor super.
  • Search Meter: Wenn du Google Analytics verwendest, kannst du damit auch Suchanfragen der internen Suche tracken.
  • WordPress Database Backup: Better WP Security enthält ebenfalls eine Backup-Funktion.
  • WP No Category Base: Praktisch, aber wieder ein Plugin mehr.
  • No Tag Base: Praktisch, aber wieder ein Plugin mehr.
  • WP-PageNavi: Inzwischen habe ich mir eine eigene WordPress-Funktion für eine bessere Navigationsleiste programmiert.

Über den Autor

Marco Bardenheuer

Marco Bardenheuer: Auf skybeam.de schreibt Marco über Webentwicklung, Webdesign und Internetmarketing. Verpasse keine Neuigkeiten über User Experience Design, Web Development und die Startup-Szene: Folge Marco jetzt auf Google Plus!



8 Kommentare

  1. schrieb am 7. April 2013 um 11:01 Uhr (#)

    Hallo Marco,

    Eine sehr schöne Auflistung. Wieso bevorzugst du das Yoast SEO-Plugin anderen SEO-Plugins? Hast du da bestimmte Gründe?

    Ich persönlich nutze Yoast auch, es gibt aber viele, die wpSEO bevorzugen.

  2. schrieb am 7. April 2013 um 12:47 Uhr (#)

    Hallo Pascale,

    ich war wpSEO-Nutzer, bis es kostenpflichtig wurde. Aus Neugierde habe ich dann Yoast ausprobiert. Da ich nach dem Wechsel keine Verschlechterungen (aber auch keine Verbesserungen) der KPIs feststellen konnte, bin ich bei Yoast geblieben.

    Von einem Bekannten weiß ich allerdings, dass sich nach der Installation des Yoast-Plugins – vorher war auf dem Blog gar kein SEO-Plugin installiert – die Indexierung der Bilder massiv verlangsamt hat. Statt nach 2 Stunden sind die Bilder erst nach 2-4 Tagen im Google-Index gelandet.

  3. schrieb am 23. Juni 2013 um 15:11 Uhr (#)

    Hallo,
    Der Satz “Leider wandelt WordPress deutsche Umlaute in der URL auch 2013 immer noch nicht automatisch korrekt um.” stimmt so (bald) nicht (mehr). Ab WordPress 3.6 funktioniert es auch ohne PlugIn :)

  4. sk
    schrieb am 23. Juni 2013 um 21:57 Uhr (#)

    Hi,

    das Umlaute Plugin wurde seit 2 Jahren nicht mehr aktualisiert. Ist es dennoch zu empfehlen?
    Danke.

  5. schrieb am 25. Juni 2013 um 20:55 Uhr (#)

    @Edward Black: Vielen Dank für den Hinweis. Ein Plugin weniger (aktualisieren) kommt mir sehr entgegen.

    @sk: Ich nutze für meine Projekte das vorgestellte WP-CleanUmlauts2 und habe damit keine Probleme. Schau dir alternativ aber das WordPress-Plugin WP Permalauts an.

  6. René
    schrieb am 9. Juli 2013 um 8:03 Uhr (#)

    Hallo Marco,

    abgesehen davon, dass es immer Empfehlenswert ist vor jeder Aktualisierung oder Installation eines Plugins ein DB Update zu machen, gibt es einen besonderen Grund warum Du dieses Vorgehen explizit für Better WP Security empfiehlst?

    Habe seit knapp einer Woche auch ein neues Plugin im offiziellem WordPress Repository, nennt sich AdSense Click-Fraud Monitoring und blockiert den Zugriff von böswilligen oder versehentlichen Klickern auf die eigenen AdSense Anzeigen. Habe ich mal entwickelt, nachdem aus dem Bekanntenkreis einige Leute von AdSense ausgeschlossen wurden sind, obwohl die Stein und Bein geschworen haben nicht auf die eigenen Anzeigen geklickt zu haben. Ist zu finden unter: http://wordpress.org/plugins/adsense-click-fraud-monitoring/ Vielleicht ja auch sinnvoll für Dich?

  7. Gold Presse
    schrieb am 15. August 2013 um 1:43 Uhr (#)

    Vielen Dank für diesen informationsreichen Artikel. Wir haben unterschiedliche gelesen und waren mit diesem hier sehr zufireden für den ersten Aufbau. Wir werden Ihre Informationen weiter verfolgen und wünschen Ihnen viel Erfolg!

  8. Karolin Bierbrauer
    schrieb am 14. Februar 2014 um 23:35 Uhr (#)

    Ich habe mir die Plugins angeschaut und ich finde mittlerweile, dass es am Besten ist, so wenige Plugins wie möglich zu installieren. Was allerdings sehr wichtig ist, denke ich ist ein SEO Plugin. Da verwende ich All in one SEO Pack. Auch habe ich WP Smush.it installiert.

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